Breits seit 2014 werden österreichische Transportunternehmer im sogenannten Verkehrsunternehmensregister (VUR) bewertet. Es handelt sich hierbei um eine Art „Sündenregister“, in dem gewisse Strafen (Fahrzeugmängel, Übertretungen der Sozialvorschriften, Gefahrgutsverstöße etc.) eingetrgen werden. Je nach Schwere der Verstöße werden diese mit Punkten gewichtet und am Ende ein Risikowert errechnet. Dieser Wert bildet die Risikoeinstufung des Unternehmens und sagt aus, ob es sich um einen Betrieb mit geringem Risiko (grüne Einstufung), mittlerem Risiko (gelbe Einstufung) oder hohem Risiko (rote Einstufung) handelt. Je nach Einstufung kann die Gewerbebehörde beurteilen, ob die Voraussetzungen für die Konzession, insbesondere die Zuverlässigkeit, noch gegeben sind oder die Konzession zu entziehen ist. Aufgrund des EU-Mobilitätspakets kommt es ab Mitte des Jahres zu Änderungen im Risikoeinstufungssystem. Die Wichtigsten haben wir auf einen Blick für Sie zusammengefasst: Neue Formel Um festzustellen, ob ein Betrieb mit geringem, mittlerem oder hohem Risiko einzustufen ist, hat der europäische Gesetzgeber eine entsprechende Berechnungsformel für die Risikoeinstufungen vorgesehen:• 0–100 Punkte: Unternehmen mit geringem Risiko (grüne Einstufung)•…